Triggerwarnung: Dieser Text informiert über die Praktiken der global verbreiteten Genitalverstümmelung- und Beschneidung bei Mädchen und Frauen. Möglicherweise wirkt der Text auf Betroffene re-traumatisierend. Hilfsangebote sind am Ende verlinkt.
Darum geht es in diesem Text:
- Genitalverstümmelung und Beschneidung (FGM/C) betrifft weltweit 200 Millionen Mädchen und Frauen, in Deutschland rund 70.000
- FGM/C ist zielgerichtete Gewalt gegen das weibliche Geschlecht und eine der schlimmsten Formen von Kindesmissbrauch
- Folgen können lebenslange psychische und physische Schäden sein, ein Viertel der Betroffenen stirbt daran
- Gegenmaßnahmen: Strafrechtliche Konsequenzen bis zu 15 Jahre Haft, Entzug des Kindes-Sorgerechts oder Aufenthaltserlaubnis, Aufklärung und Bildung, Integration von Wissen in medizinische und soziale Arbeit, neu initiierter Schutzbrief für Auslandsreisen
- Perspektiven: Einbezug von Männern für nachhaltige gesellschaftliche Veränderungen notwendig, Rekonstruktion der Vulva für weibliche Selbstbestimmung
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