Seit einigen Monaten bin ich im Team des Flüchtling-Magazins und schreibe im Tandem mit Flüchtlingen Artikel. In dieser Funktion geht es neben den Themen und Inhalten natürlich sehr viel um Sprache. Deutsch ist eine sehr komplexe und schwierige, aber auch sehr schöne Sprache. Wäre sie nicht meine Muttersprache und ich müsste sie als Fremdsprache erlernen, ich glaube, ich wäre nicht besonders gut. Darum habe ich großen Respekt vor Menschen, die sie lernen.
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Menschen wie die Neu-Hamburger, mit denen ich seit zwei Jahren Kontakt habe und die, mit denen ich Artikel schreibe. Viele „Sprach-Fehler“, die diese Menschen machen, sind interessant für mich. Denn sie zeigen mir, wie kompliziert meine Sprache oft ist. Nur ein kleines Beispiel: Fast alle meine Flüchtlings-Freunde sagen: „Das stimmt doch oder nein?“ Ganz logisch gedacht, denn wir sagen doch auch: „Ja oder nein“. Aber im Deutschen heißt es: „Das stimmt doch, oder NICHT?“
„Kuriose Kurzweil“ aufgeblättert. Foto von Brigitte Markuse
Buchstaben werden zu Wörter – Wörter zu Texten – Texte zum Buch
Ich bin Autorin und schreiben ist mein Beruf. Ich schreibe für Erwachsene und für Kinder. Ich liebe das Spielen mit Wörtern und den 26 Buchstaben des Alphabets. Dabei entstehen kurze, lustige Texte. Ich schreibe zum Beispiel Geschichten in denen das erste Wort mit A anfängt, dann das nächste mit B, dann mit C und so weiter. So entstehen Geschichten mit nur 26 Wörtern. Dazu schreibe ich lustige Reime oder Texte in denen ausschließlich die Wörter „DU & ICH“ oder „ER & SIE“ in den Wörtern vorkommen. Ich bastle so lange daran herum, bis es passt und einen Sinn ergibt. Egal ob es ABC-Geschichten, Reime oder andere Wortspielereien sind, es sind immer die Buchstaben, mit und aus denen ich Texte puzzle.
Salam,
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