“Von mir hat niemand etwas erwartet und das wurde mir vor allem in der Schule früh vermittelt”, erinnert sich Tuğba. Als Kind kurdisch-jesidischer Eltern, die vor der Verfolgung aus der Türkei nach Deutschland geflohen waren, gehörte sie zu einer oft übersehenen Minderheit. “Ich habe lange Zeit gedacht, dass ich nichts wert bin und habe als Kurdin und Jesidin viel Diskriminierung und Rassismus erlebt.”
Doch Tuğba ließ sich nicht entmutigen. Ihr Traum, Profifußballerin zu werden, trieb sie an – auch wenn dieser Weg für ein Mädchen aus einer jesidischen Großfamilie alles andere als vorgezeichnet war. “Es war ein Kampf, meine Eltern davon zu überzeugen”, erzählt sie, “meine Mutter hat sich Sicherheit und eine gute Zukunft für mich gewünscht.” Mit Beharrlichkeit und der Unterstützung ihrer Geschwister gelang es Tuğba schließlich, ihre Eltern zu überzeugen. “Zum Glück haben meine Geschwister und ich immer wieder mit ihnen gesprochen, bis sie selbst ins Stadion gekommen sind und mich angefeuert haben. Meine Eltern sind meine größten Fans, und andersherum.”
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