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Ostern in Afrika

Nach 55 Tagen Fasten feiern auch Geflüchtete aus Eritrea und Äthiopien am Ostersonntag Fasika – es darf wieder gegessen werden und jeder ist willkommen.

Alle Religionen kennen das Fasten (Christen vor Ostern, Moslems während des Ramadan, Juden während Jom Kippur und Pessah), aber kaum eine Religion muss so viele Fastentage einhalten wie die äthiopisch-orthodoxe Kirche.
An mehr als 200 Tagen im Jahr dürfen weder Fleisch noch andere tierische Produkte ( Eier, Milch, Butter etc) gegessen und nichts getrunken werden. Über das Jahr wird an jedem Mittwoch und Freitag gefastet bis mittags, und dann 55 Tage vor Ostern. Fasten steht dann für den freiwilligen Verzicht auf bestimmte Genussmittel.

Der Ostersonntag ist der wichtigste Tag während der Osterzeit. Die Gläubigen versammeln sich in den Kirchen mit viel Weihrauch und Kerzen. Die Nächstenliebe ist ganz wichtig, jeder bekommt eine Einladung zum Essen nach dem Gottesdienst.
Es werden Geschenke ausgetauscht, die Kinder legen die Häuser mit frisch geschnittenem Gras aus und es wird viel (Fleisch!) gegessen. Jeder ist willkommen. Freunde tauschen Briefe und Segenswünsche aus und niemand ist allein. Die Gastfreundschaft ist einfach überwältigend.

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Andere Kulturen und Menschen haben Angelika schon immer interessiert. Sie ist viel gereist und hat im Ausland gelebt. Als Rechtsanwältin ist sie auf Asyl- und Ausländerrecht spezialisiert. 2017 hat sie das Flüchtling-Magazin mit gegründet und ist seitdem für die Finanzierung und alle rechtlichen Aspekte zuständig. Bei kohero beantwortet sie die rechtlichen Fragen aus unserer Community. „kohero ist ein großartiges Medium für Geflüchtete und für Deutsche, um sich besser kennen zu lernen und die jeweils andere Kultur zu verstehen.“
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