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Nusaiba Aldaher: aus Trauer wächst eine Sprache

Aufgewachsen ist Nusaiba Aldaher in Saudi-Arabien, wo sie lebte, bis sie das Land aufgrund der starken Einschränkungen mit ihrer Familie verließ. Den tragischen Unfalltod ihrer Tochter, der kurz darauf folgte, verarbeitete sie, indem sie Kinder in Arabisch und im Theaterspielen unterrichtet.

Fotograf*in: privat

Es ist ein Raum voller Erwartungen. Kinder stehen auf der Bühne, jedes von ihnen hält ein Mikrofon, jedes von ihnen ein Herz voller Aufregung. Sie sagen ihre Namen, einer nach dem anderen, und dann: „Was bedeutet dein Name?“ Die Antworten hallen durch den Saal wie Echos ihrer Herkunft, ihrer Identität. Eltern sitzen an runden Tischen, ihre Augen leuchten stolz. Die Smartphones filmen, doch das hier, so scheint es, soll mehr sein als ein Moment, der in die Kamerarolle wandert. Es ist der Abschluss einer Reise, die auf Arabisch begann. 

Nusaiba Aldaher steht an der Seite der Bühne. Ihr Blick ruht auf den Kindern, sie lächelt, sanft und ermutigend. Sie ist die Frau, die all das möglich gemacht hat. Der Abend ist das Ergebnis ihrer Arbeit, ihres Willens und – ja, ihrer Trauer. Denn ohne diese Trauer gäbe es nicht das Theaterstück, das gleich starten wird. 

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