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Nach jeder Willkommenskultur kommt die Enttäuschung

Hussam schreibt in der heutigen sowalif-Kolumne über das aktuelle ehrenamtliche Engagement und die Willkommenskultur. Er fragt sich, inwiefern dabei auf die tatsächlichen Bedürfnisse Geflüchteter eingegangen wird und wann sich die anfängliche Euphorie, zu helfen, legt.

Fotograf*in: Chris Liverani on Unsplash

Ein 40-jähriger deutscher Mann ohne Migrationshintergrund engagiert sich mit Feuereifer als Ehrenamtlicher. Er hat einen sicheren Job und verdient gutes Geld. Er schaut und liest oft Nachrichten. Durch Corona hat er mehr Zeit zu lesen, auch macht er sich Sorgen und informiert sich deshalb vermehrt.

Dieser Mann hat viel über ukrainische Geflüchtete gelesen und er glaubt, dass die deutsche Gesellschaft diesen ukrainischen Frauen und Kindern helfen muss, auch weil sie eine ähnliche Kultur, die gleiche Hautfarbe und denselben Glauben haben. Sie sind zwar orthodox und er ist katholisch, aber was ist da schon der Unterschied? Er weiß es nicht und es interessiert ihn auch nicht. Wichtig für ihn ist, dass sie Christ*innen sind.

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Hussam studierte in Damaskus Politikwissenschaften mit dem Schwerpunkt Internationale Beziehungen. Parallel dazu arbeitete er als schreibender Journalist. Seit 2015 lebt er in Deutschland. Er ist Gründer und Chefredakteur von kohero. „Das Magazin nicht nur mein Traum ist, sondern es macht mich aus. Wir sind eine Brücke zwischen unterschiedlichen Kulturen.“
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