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migrantische Psyche: Survivor guilt

Im Newsletter „migrantische psyche“schreibt Zara über mentale Gesundheit mit Fokus auf die Erfahrungen von Menschen mit Migrations- und Fluchtbiographie. Dieses Mal geht es um das Thema survivor guilt.

Fotograf*in: Tom Chrostek auf unsplash

Im letzten Newsletter ging es um immigration guilt, von der wir als migrantisierte Menschen häufig betroffen sind, ohne einen Namen dafür zu haben. Heute möchte ich ein damit verwandtes, ein ähnliches, doch trotzdem anderes Thema aufgreifen, dass leider auch stets aktuell bleibt: Survivor guilt.

Survivor guilt tritt laut offiziellen Diagnosekriterien bei Menschen auf, die dem Tod ausgesetzt waren oder ihn miterlebt und überlebt haben. Aber auch Menschen, die in den tödlichen Situationen nicht physisch anwesend waren, können survivor guilt empfinden. Oft fühlen sich die (Über)Lebenden für den Tod oder die Verletzung anderer verantwortlich, selbst wenn sie in der Situation weder Macht noch Einfluss hatten.

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Zara Momand
Zara Momand ist angehende Psychotherapeutin im Studium, freie Autorin und arbeitet seit 2016 in verschiedenen Kontexten primär mit geflüchteten Menschen. Seit 2021 widmet sie sich der Bildungsarbeit über ungleiche Strukturen in der psychologischen Versorgung und klärt über Störungsbilder und Einflüsse aus intersektionaler Perspektive auf.
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Zara Momand
Zara Momand ist angehende Psychotherapeutin im Studium, freie Autorin und arbeitet seit 2016 in verschiedenen Kontexten primär mit geflüchteten Menschen. Seit 2021 widmet sie sich der Bildungsarbeit über ungleiche Strukturen in der psychologischen Versorgung und klärt über Störungsbilder und Einflüsse aus intersektionaler Perspektive auf.
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