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8 Min. Lesezeit kohero

Kommst du zu unserer Einweihungsparty? 💌

Du liest diesen Newsletter, um jede Woche mehr über Flucht, Migration und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu lernen. Alle zwei Wochen erhältst du hier Einblicke in unsere Redaktion und aktuelle Themen.

Kommst du zu unserer Einweihungsparty? 💌

Du liest den kohero newsletter aktuell mit 5.548 anderen aus unserer kohero kommunity. Diese Ausgabe von Donnerstag, 16. Juli 2026 umfasst ca. 1.234 Wörter und etwa vier Minuten Lesezeit.


Hallo und Salam aus der kohero-Redaktion 👋

Es ist vollbracht! Alle Kartons sind ausgepackt, alle Schreibtische sind fertig montiert und alle Kaffeetassen eingeräumt. Wir sind angekommen in unserem neuen zu Hause. Und das muss natürlich gebührend gefeiert werden! 🎉

Am Donnerstag, den 30.07. ab 18:30 Uhr veranstalten wir eine kleine Einweihungsparty in unserem neuen Büro. Und du bist ganz herzlich eingeladen. Die neue Adresse lautet: Schopenstehl 23, 20095 Hamburg. 🎈

Was dich auf der Party erwartet:
🥙 Leckeres Essen
🎤 Ein kurzer Einblick: Wie steht es aktuell um gemeinnützigen Journalismus?
🎨 Live-Portrait-Painting
💬 Gemütlicher Austausch mit unserer kohero kommunity

Alle weiteren Infos findest du wie gewohnt auf unserer Website.

Wir freuen uns auf dich!

Sonnige Grüße,
Dein kohero-Team 💜


Film ab 🎥

Auch nach zehn Jahren gibt es noch Dinge, die wir bei kohero zum ersten Mal machen. Filmpremieren zum Beispiel.🍿

v. l. n. r.: Valeria Bajaña (Moderation), Anna Feldmann, Amad Hamed Foto: Josisportraits

Es war schon ein ganz besonderer Meilenstein am Abend des 02. Juli, als Amad Hamed und Anna Feldmann aus unserem Team die Bühne des Kulturschloss Wandsbek betraten, um den über 60 Besucher*innen ihren Dokumentarfilm „Wandel der Wandsbeker Chaussee“ vorzustellen.

Die Doku entstand parallel zu unserem Recherche-Dossier, das pünktlich zum Filmabend ebenfalls online gegangen ist. Film und Artikel erzählen die Geschichte eines Hamburger Straßenzugs im Wandel.

Ein durchaus emotionalisierendes Thema, wie das Event im Kulturschloss zeigte. Nach der Vorführung diskutierte das Publikum angeregt über die Themen des Films und ließen den Abend hinterher bei selbstgemachten Falafeln ausklingen.

Für alle, die beim Filmabend nicht dabei sein konnten, haben wir noch eine gute Nachricht: „Wandel der Wandsbeker Chaussee“ wird bereits in Kürze auf unserem YouTube-Kanal verfügbar sein, sodass ihr euch alles nochmal in Ruhe anschauen könnt.

Und unsere Member erwartet in dieser Newsletter-Ausgabe außerdem ein exklusives Interview mit den Filmemacher*innen Amad und Anna. Darin sprechen sie über die Entstehung des Films, ihre Recherchen und die Geschichten hinter den Kulissen.


Empfehlung aus der Online-Redaktion

Das neue kohero Dossier ist AB JETZT ONLINE ✨

Wechselnde Geschäfte, steigende Mieten, gesellschaftliche Umbrüche: Die Wandsbeker Chaussee ist ein Ort, der sich stetig wandelt. Aber wie genau zeigt sich die Veränderung und welche Ursachen stecken dahinter? Dieser Frage wollen wir im neuen kohero Dossier nachgehen.

Also sind ein paar unserer „koheros“ – Anna Feldmann, Valeria Bajaña Bilbao, Diana Valeeva, Franziska Schriek und Alin Çevik – gemeinsam losgezogen, um ein Stimmungsbild einzufangen und mal etwas genauer auf diese sechsspurige Lebensader Hamburgs zu blicken: Was denken die Menschen, die hier leben und arbeiten, über „ihre“ Wandsbeker Chaussee?

Laut, lebendig und im Wandel: die Wandsbeker Chaussee
Die Wandsbeker Chaussee ist eine der meistbefahrenen Straßen Hamburgs und zugleich ein Ort stetigen Wandels. Steigende Mieten, zunehmender Online-Handel und neue Geschäfte verändern hier nicht nur die Ladenlandschaft, sondern auch die Wahrnehmung der Menschen, die dort leben und arbeiten

Als Member erhältst du exklusiven Zugang zu allen Dossier-Artikeln – auf unserer Website und im Member-Bereich am Ende dieser Newsletter-Ausgabe.

Wir machen diese Dossiers, weil wir finden, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt Medien braucht, die zuhören, einordnen und vielfältige Perspektiven sichtbar machen. Du kannst uns dabei unterstützen!

Mit deinem Beitrag hältst du kohero unabhängig, zugänglich und hilfst uns dabei, Redaktion, Community-Angebote und faire Honorare für unsere Autor*innen zu finanzieren. Viel Freude beim Lesen!

Du willst im nächsten kohero Heft dabei sein?

Kennst du schon unseren Newsletter „nelken&nostalgie“? Hier schreiben Autor*innen über Gerichte, die sie mit ihrer Heimat, ihrer Kindheit oder ihrer Familie verbinden – inklusive Rezept zum Nachkochen.

Du kennst den Newsletter noch nicht? Das kannst du hier sofort ändern.

Und: Jede*r aus unserer kommunity hat jetzt die Möglichkeit, mit einem ganz persönlichen Lieblings-Rezept im nächsten kohero-Printheft aufzutauchen. Wie das geht, erfährst du in dieser Nachricht von Kady, die „nelken&nostalgie“ betreut.

News

Am 11. Juli wurde weltweit an den Genozid von Srebrenica erinnert, der sich in diesem Jahr zum 31. Mal jährte. Im Juli 1995 ermordeten bosnisch-serbische Truppen während des Bosnienkriegs mehr als 8.000 bosniakische Männer und Jungen. Das Massaker von Srebrenica gilt als das schwerste Kriegsverbrechen in Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und wurde von internationalen Gerichten als Völkermord eingestuft. Für viele Bosniak*innen ist der 11. Juli bis heute ein zentraler Gedenktag. Neben den jährlichen Beisetzungen erinnern Gedenkveranstaltungen und der Friedensmarsch „Marš mira“ an die Opfer und die Fluchtroute vieler Überlebender.

Die Berliner Beratungs- und Monitoringstelle Each One Teach One (EOTO) e. V. hat im Jahr 2025 insgesamt 500 Fälle von Anti-Schwarzem Rassismus dokumentiert. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr, als 213 Vorfälle erfasst wurden. Wie aus dem aktuellen Monitoringbericht hervorgeht, ereigneten sich die meisten Fälle im öffentlichen Raum. Weitere Meldungen betrafen Behörden, Bildungseinrichtungen, den Wohnungsbereich, Sammelunterkünfte sowie den Arbeitsplatz. Laut EOTO reichen die dokumentierten Vorfälle von rassistischen Beleidigungen bis hin zu Bedrohungen und Hassgewalt. Die Organisation weist darauf hin, dass Anti-Schwarzer Rassismus kein Einzelfall, sondern Ausdruck struktureller Diskriminierung sei, die sich durch verschiedene Lebensbereiche ziehe.

Hessen hat sich als zehntes Bundesland dem Bündnis zur Stärkung des lokalen Diskriminierungsschutzes angeschlossen. Wie die Antidiskriminierungsstelle des Bundes berichtet, soll die Vereinbarung den Zugang zu kostenloser, qualifizierter und wohnortnaher Beratung für Menschen verbessern, die Diskriminierung erfahren. Ziel ist es außerdem, die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern im Bereich des Diskriminierungsschutzes auszubauen. In Deutschland liegt die Zuständigkeit für den Schutz vor Diskriminierung weitgehend bei den Bundesländern, weshalb der Ausbau regionaler Beratungsstrukturen als wichtiger Schritt zur Stärkung des Diskriminierungsschutzes gilt.


Der kohero Event-Kalender 📅

Ein Abend für Bücherliebhaber*innen!
Migrantische Bücher entdecken und teilen 💜

Du liest gerne oder möchtest mehr Bücher von migrantischen Autor*innen kennenlernen? Du möchtest dich mit anderen Bücherliebhaber*innen austauschen?

Dann komm vorbei und lass dich vom kohero-Team und unserer kommunity inspirieren ✨

Du kannst sehr gerne selber ein Buch von einer migrantischen Autor*in mitnehmen und vorstellen – ist aber natürlich kein Muss.

Wir freuen uns auf dich!

Wichtig: Wir haben eine neue Adresse!

📆 Do., 23. Juli 2026,
⏰ 18.30 Uhr – 20.00 Uhr
📍kohero Büro, Schopenstehl 23, 20095 Hamburg
🎟️ Eintritt: 3,00 €–8,00 €

Alle weiteren Infos findest du wie immer auf unserer Website.

Jetzt anmelden 💜

kohero existiert nur, weil Menschen wie du uns lesen, unterstützen, kritisieren und begleiten. Wir freuen uns sehr über dein Feedback: Was wünschst du dir im neuen Jahr von kohero? Was können wir besser machen? Welche Themen fehlen dir persönlich? Schreibe uns gern unter hussam@kohero-magazin.de.

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