
Die syrische Medienlandschaft
In dieser Ausgabe von „syrien update“ geht es um die syrische Medienlandschaft. Vor allem soziale Medien wie Facebook sind momentan eine wichtige Plattform für Syrer*innen vor Ort und im Exil.
In dieser Ausgabe von „syrien update“ geht es um die syrische Medienlandschaft. Vor allem soziale Medien wie Facebook sind momentan eine wichtige Plattform für Syrer*innen vor Ort und im Exil.
In Deutschland studieren etwa 25.000 Syrer*innen. Nach dem Krieg wollen sie ihr Wissen nutzen, um am Wiederaufbau eines neuen Syriens mitzuwirken. Zwei Mitglieder der Syrischen Studierenden Union in Deutschland (SSUD) erzählen von ihren Erfahrungen und ihrer Vision für ein besseres Syrien.
In dieser Ausgabe von „syrien update“ geht es um das Eingreifen der internationalen Gemeinschaft in Syrien nach dem Sturz des Assad-Regimes. Kommt es zu spät?
Nach dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland und dem Suizid Adolf Hitlers suchten zahlreiche NS-Kriegsverbrecher Zuflucht in anderen Ländern. Viele von ihnen, die wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt waren, wechselten ihre Identität und flohen mit gefälschten Papieren vor allem nach Südamerika. Einige wurden jedoch aufgespürt und der Justiz überstellt. Einer der bekanntesten Fälle ist jener des SS-Offiziers Alois Brunner, der den Rang eines Hauptsturmführers in der Schutzstaffel (SS) bekleidete. Im Gegensatz zu anderen NS-Verbrechern, die sich bevorzugt nach Lateinamerika absetzten, reiste Brunner schließlich nach Syrien, wo ihm das Baath-Regime unter Hafiz al-Assad Schutz und Asyl gewährte.
Syrien steht vor einer großen Veränderung. Dazu gehören auch neue Politiker wie Ahmad al-Sharaa. Auch die Rolle der Frau im neuen Syrien ist ein wichtiges Thema.
Eine auf Freiheit und Gleichheit beruhende Verfassung ist einer der wichtigsten Schritte, die Syrien auf dem Weg in die Demokratie machen muss. Welche Rolle soll dabei Religion spielen?
Mit dem Sturz des Assad-Regimes steht Syrien vor einer neuen Ära. Doch die Last von Jahrzehnten internationaler Sanktionen erschwert den Wiederaufbau und lässt den Alltag vieler Syrer*innen im Stillstand verharren. Alte Handys, marode Autos und fehlende Technologien sind nur einige der sichtbaren Spuren eines Landes, das technologisch und wirtschaftlich zurückgeblieben ist.
Am 8. Dezember erlebte Samer Fahed, ein syrischer Aktivist, übereinstimmend mit vielen seiner Landsleute, eine emotionale Wiederbelebung der Hoffnung. Ein Ereignis, das er als einen „Neubeginn“ für Syrien beschreibt. Im Gespräch mit ihm wird die Bedeutung dieses Tages und seine Vision für die Zukunft Syriens deutlich.
Die Lage in Syrien bleibt komplex: Fragen nach dem Ende von Sanktionen, der Beginn politischer Prozesse und diplomatische Verhandlungen stehen an. Manche Berichterstattungen werden der Vielschichtigkeit der Situation jedoch nicht gerecht.
Die Wirtschaft Syriens erfährt nach dem Sturz des Assad-Regimes einen Aufschwung. Die Vereinten Nationen wollen eine engere Zusammenarbeit mit der Übergangsregierung beginnen.
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